//Schnelltestregelung als Türöffner für Vereinssport? Scharfe Kritik von Stadt- und Landessportbund.

Schnelltestregelung als Türöffner für Vereinssport? Scharfe Kritik von Stadt- und Landessportbund.

Zur Freude aller Sportenthusiast:innen hat unser Lieblingsthema den Weg in die jüngsten Bund-Länder-Konferenzen und auch in die Sächsische Corona-Schutzverordnung gefunden. Um jedoch ab dem 22.03. wieder die Möglichkeit zu haben kontaktfreien Sport auch in geschlossenen Turnhallen sowie Kontaktsport im Freien auszuüben ist allerdings ein tagesaktueller Schnelltest vorgesehen. Für die Kreis- und Stadtsportbünde sowie den LSB Sachsen e.V. eine Regelung, die in der Form keinem der sächsischen Sportvereine zugemutet werden kann. Denn grundlegende Voraussetzungen, wer bspw. die Beschaffung regelt oder wer die Kosten trägt, fehlen. Unter diesen Umständen ist ein Sportbetrieb für die zumeist ehrenamtlich geführten Vereine realitätsfern. Vielmehr sind sich alle Kreis- und Stadtsportbünde in ihren Abstimmungen einig, dass die Hygienekonzepte aus dem Sommer 2020 Wirkung zeigten und der Breitensport kein Pandemietreiber war und weiterhin bei Einhaltung dieser Konzepte nicht sein wird.

Auch die derzeitige Altersgrenze für den Sport in Gruppen – derzeit 14 Jahre – sorgt in den Reihen des organisierten Sports für Unmut. „Das führt zu einer willkürlichen Trennung von Trainingsgruppen, deren Mitglieder teilweise vormittags zusammen im selben Klassenraum sitzen“, so der Generalsekretär des Landessportbundes Christian Dahms.

Gemeinsam setzen wir uns mit dem Landessportbund dafür ein, für die genannten Kritikpunkte praktikable Lösungen und Antworten zu bekommen.

Hier gibt’s das Statement des Landessportbundes.

2021-03-12T16:34:24+01:00 Freitag, 12. März 2021|

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